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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Sonntag, 16.12.2018
MEDIADATEN

Die Kurzholzzüge basieren beide auf einem DAF XF 105 6x2, unterscheiden sich aber sonst deutlich: Rot contra grün, Kranfahrzeug versus kranloses, Handschalter gegen Automatik, 460 oder 510 PS ...Lehne Holztransporte setzt auf DAF

Im Fernverkehr werden sie häufig eingesetzt, doch im Wald trifft man sie äußerst selten: Lkw von DAF. Die Firma Lehne Holztransporte gehört zu den DAF-Fahrern, sie besitzt unter anderem zwei Kurzholzzüge auf Basis des Modells XF. Als beide Autos gemeinsam im östlichen Niedersachsen Holz luden, nutzten wir die Gelegenheit, ihnen ein wenig über die Schemel zu schauen.

Dieser MAN TGS 26.480 zieht einen Auflieger mit mittig montiertem Kran. Damit lassen sich vier Stöße Drei-Meter-Holz über die gesamte Länge des Aufliegers laden. Foto: HellekesUnternehmer Teich setzt die selbe Sattelzugmaschine für Auflieger und Anhänger ein

So schön es auch immer sein mag, sich mit Technik zu umgeben – die Wirtschaftlichkeit steht bei vielen Unternehmen doch im Vordergrund. Darum schaffte sich der Forstdienstleister Rainer Teich einen maßgeschneiderten Holzzug an.

In der Kürze liegt die Würze: Der Radstand bis zur liftbaren Vorlaufachse beträgt 2,60 Meter.Björn Dönges’ MAN hat nur 2,60 Meter Radstand /
Transport von Kurzholz, Langholz und Aufliegern möglich

Wenn Björn Dönges von leichten Kurzholzzügen mit 17 oder 18 Tonnen Leergewicht hört, muß er schmunzeln: Sein MAN-Gespann bringt nur rund 12,5 Tonnen auf die Waage! Gut, natürlich muß er dafür auf einen Kran verzichten; andererseits taugt sein Lkw für viel mehr als „nur“ Kurzholztransport.

Annähernd sämtliche Funktionen wie das Verschieben der Rungen und das Ausklappen der Stützen lassen sich vom Kransitz aus erledigen.Der Actros 2655 mit V8 im Praxiseinsatz

Er ist einer der letzten seiner Art: der Actros. Denn erstens existiert seit einiger Zeit der „New Actros“ für den Fernverkehr und zweitens bietet Mercedes mittlerweile für die Geländearbeit die neue Baureihe Arocs. FORSTMASCHINEN-PROFI fuhr quasi eine Abschiedstour mit einem legendären Auto für den Holztransport.

Ein V8-Motor mit 730 PS treibt den schwarzen Scania an.Krankabine, hohes Fahrerhaus und ein V8 mit einem gewaltigen Drehmoment erleichtern Thorsten Eckert die Arbeit mit schwerem Langholz

Drehmoment ist durch nichts zu ersetzen? Doch, durch noch mehr Drehmoment ... Über diesen abgegriffenen Spruch kann Thorsten Eckert schon nicht mehr richtig schmunzeln, so oft hat er ihn gehört oder selbst immer wieder aufsagen müssen. Das erwarten die Leute nun mal, wenn einer sich erfrecht, einen V8 mit 730 PS und 3.500 Newtonmeter Drehmoment zu fahren. Der Holztransporteur Thorsten Eckert ist mit seinem Scania der „King of the Rhön“ und in der Trucker-Szene bekannt wie ein bunter Hund.

Bei nur 16,5 Tonnen Leergewicht paßt eine Menge Holz auf Guido Meyers neue MAN-Kurzholzzüge. Eine Kranwaage verhindert, daß der Fahrer doch mal zuviel auflädt.Guido Meyers neue Kurzholzzüge wiegen vollgetankt jeweils nur 16,5 Tonnen

Der Begriff Leichtbau wurde in letzter Zeit fast schon überstrapaziert, besonders im Holztransport: Wiegt ein Kurzholzzug unter 20 Tonnen, gilt das oftmals schon als leicht – schließlich verfügen viele Autos über „mildernde Umstände“ wie einen starken Kran oder Allradantrieb. Guido Meyer aus Ludwigslust suchte nicht nach Ausreden, sondern nach einem wirklich leichten Kurzholzzug – dafür war er auch bereit, auf Statussymbole zu verzichten.

Volvo-Kurzholzzug der Firma Boor

Der neue Volvo-Kurzholzzug der Firma Boor wiegt vollgetankt nur 17,5 Tonnen

Die Firma Boor aus dem Sauerland schafft es nicht zum ersten Mal mit einem  Holztransport-Lkw in diese Zeitschrift; das liegt nicht etwa daran, daß Firmeninhaber Matthias Boor etwas gegen uns in der Hand hätte, sondern schlicht daran, daß er immer wieder hochinteressante Fahrzeuge anschafft. Sein neuester Coup ist ein Kurzholzzug mit nur 17,5 Tonnen Gesamtgewicht – und zwar vollgetankt und trotz opulenter Ausstattung: 500-PS-Motor, 13-Metertonnen-Kran, zwei angetriebene Achsen und vieles mehr sind mit an Bord. Daß es sich dabei auch noch um einen der ersten Kurzholzaufbauten auf Basis des neuen Volvo FH handelt, macht die Sache noch spannender.

Auf einem Scania G360 wurde ein Epsilon Langholzkran der S-Baureihe montiert.Der Sägewerker Jürgen Landau ließ sich ein interessantes Spezialfahrzeug maßschneidern

Im Sägewerk Landau läuft seit kurzem ein neuer Kurzholz-Lkw, den es in dieser Bauweise in Deutschland vermutlich nicht so häufig geben wird. Es handelt sich hierbei um einen Scania G360 in der Ausführung 4 x 4, also um einen 360 PS-starken Lkw mit einer sehr kurzen Ladefläche, die 5,25 Meter mißt, und als Heckaufbau einen Epsilon Langholzkran der S-Bau-Reihe mit Kabine und Greifersäge trägt. Auf den ersten Blick wirkt das alles sehr überdimensioniert an diesem an sich kleinen Lkw. Das ist vom Besitzer auch so gewollt ...



Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift FORSTMASCHINEN-PROFI lesen.
Kompetente Fachinformationen rund um Forsttechnik und Holztransport.

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