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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Donnerstag, 20.09.2018
MEDIADATEN

Der 1210E im Einsatz.Einzelradaufhängung des Satteltiefladers von Ebert Fahrzeugbau mit vielen Vorteilen

Auf den ersten Blick wirkt ein Tieflader eher langweilig. Eine lange, flache Stahlplattform zum Transport großer Maschinen eben. Doch natürlich steckt mehr drin. Beim Universal-Tieflader von Fahrzeugbauer Ebert wird deutlich, was technisch alles möglich ist.

Stefan Haid ist ein zielstrebiger Mensch. Der 37jährige träumte schon als Kind vom Forwarderfahren und kann jetzt auf eine große Fahrzeugflotte in seiner Halle verweisen. Neben Forstmaschinen parken dort eine Arbeitsbühne, Kommunalfahrzeuge, ein Mähroboter und viele Anbaugeräte. Auf dem Betriebshof stehen außerdem ein Holzzug, ein Schredder und Siebanlagen. „Mein Ziel war immer, alle Leistungen abzudecken“, sagt Stefan Haid und blickt zufrieden auf seinen Fahrzeugpark – zielstrebig eben. Und das Ziel ist erfüllt – also neben dem, einen Forwarder zu fahren. Mit seinen beiden Firmen „Forstservice Haid“ und „Haid Holzeinschlag und Waldpflege KG“ erledigt der Unternehmer neben den klassischen Forstaufgaben die Trassenpflege für große Energieversorger sowie die Deutsche Bahn, aber auch Gewässerunterhaltung, Baumpflege, das Schneiden von Lichtraumprofil, Landschafts- und Wegepflege. Für annähernd jede Aufgabe existiert ein Gerät. Lediglich für das Mulchen setze er Subunternehmer ein, den Rest erledigen er und sein Team ohne Fremd-Unterstützung. Denn „ich wollte nie betteln gehen“. Seit wenigen Wochen steht ein weiterer Grund auf dem Betriebshof, auf Subunternehmer verzichten zu können: ein Tieflader.

Besondere Einzelradaufhängung

Dieser Auflieger trägt den Namen Universal-Satteltieflader TLS 43 ATV und stammt vom Fahrzeugbauer Stefan Ebert aus dem hessischen Burghaun-Gruben. Es ist erst der fünfte seiner Art, aber schon der dritte Tieflader der Ebert GmbH für die Firma Haid. Und Stefan Haid ist voll des Lobes, wenn er auf den Fahrzeugbauer und Namensvetter Stefan Ebert zu sprechen kommt. Dieser sei immer ansprechbar und kümmere sich um seine Kunden. Deshalb und aufgrund der Produktqualität habe man wieder einen Ebert-Tieflader gekauft. Nötig wurde die Neuanschaffung, weil der Vorgänger für den John-Deere-Harvester 1470E des Unternehmens zu klein war. Zudem machte der hessische Fahrzeugbauer das beste Angebot. Das Besondere an dieser Transportflunder verbirgt sich hinter der Zusatzbezeichnung DL-S. Sie steht für „Dual Lever Suspension“, was soviel wie Einzelradaufhängung bedeutet. Zudem ist jedes Rad über einen doppeltwirkenden Hydraulikzylinder gefedert und bietet eine hydraulische Lenkung. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen schont diese Konstruktion die Straße mehr als eine durchgehende Achse. Deshalb erlaubt das Gesetz für diese Achslinien eine Achslast von zwölf statt der üblichen zehn Tonnen. Dies ist auch der Grund, warum der Universal-Sattelauflieger von Ebert zusätzliche Nutzlast bietet. Denn zwei Achslinien tragen bereits 24 Tonnen, mit dem Zugfahrzeug ergibt das 30,5 Tonnen Nutzlast. Vergleichbare Werte wären bei einem Starrachser nur mit drei Achsen möglich, wobei dann noch das Gewicht der zusätzlichen dritten Achse dazukäme, etwa vier Tonnen, schätzt Stefan Ebert, Eigentümer der Ebert GmbH. Zudem bliebe weniger Platz für das Tiefbett übrig. Der Ebert TLS 43 ATV bietet ein Leergewicht von 12,5 Tonnen. Doch die Einzelradaufhängung, die von Tridec stammt, einer Marke des deutschen Fahrzeugbauers Jost, kann noch mehr. Denn die doppeltwirkenden Hydraulikzylinder übernehmen die Federung.
Jochen Zähnle ist Fahrer des MAN TGA 26.530, der dem Auflieger vorgespannt ist. Er kennt die Vorteile gegenüber einer Luftfederung: „Die hydraulische Federung ist straffer.“ Und sein Chef ergänzt: „Insbesondere auf Ortsstraßen in schlechtem Zustand wackelt der Tieflader nicht so stark.“ Ein Federweg beim Einfedern von 100 und beim Ausfedern von 200 Millimetern, insgesamt also 300 Millimeter, können manch Schlagloch ausbügeln. Eine Luftfederung bietet 50 Prozent weniger Federweg. [...]

Julian Delbrügge

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe FORSTMASCHINEN-PROFI März 2016 erschienen.



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