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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Sonntag, 16.12.2018
MEDIADATEN

Für Lkw der Marke Renault spricht ganz klar der Anschaffungspreis.Der Energiehof Vahle nutzt einen neuen Kurzholzzug auf Basis Renault C 520

Als Gründer und Inhaber des Energiehof Vahle hat Stefan Fricke schon einige ungewöhnliche Entscheidungen getroffen – die jüngste ist die Anschaffung eines Kurzholzzugs basierend auf einem Renault C 520.

 

Die Drei-Meter-Abschnitte Buche bleiben nicht lange auf dem Betriebshof liegen: Kaum hat Lkw-Fahrer Benjamin Ilse das Holz abgeladen, bringt es sein Kollege per Gabelstapler zum Sägespalter. Trotz vollständig zugezogenen Himmels bleibt es an diesem Mittwoch Mitte November überwiegend trocken – Ilse, der von allen nur Benni genannt wird, braucht sich über Regen eh nicht zu ärgern, denn er darf seinen Epsilon von einer wetterfesten Krankabine aus steuern. Das liegt nicht etwa daran, daß Bennis Chef Stefan Fricke bekennender Krankabinen-Fan wäre, sondern schlicht an der Verfügbarkeit: Der Fahrzeugbauer hatte diesen gebrauchten Epsilon „rumstehen“, und der war nun einmal mit Kabinensteuerung versehen – Glück für Benni! Sollte die Entscheidung für die Marke Renault etwa auch einem Zufall geschuldet sein?

Gott schütze uns vor Sturm und Wind ...

... und Autos, die aus Frankreich sind. Dieses gehässige Sprichwort kursiert seit langem unter Mechanikern aller Fahrzeugkategorien. Stefan Fricke ließ sich aber nicht von Dingen wie Image beeinflussen, sondern ve suchte, rein betriebswirtschaftlich zu handeln. Für einen Renault spricht ganz klar der Anschaffungspreis, gegenüber anderen Herstellern rufen die Franzosen bis zu 28.000 Euro weniger auf, hat der Unternehmer festgestellt. Ärgerlich ist nur, wenn man am falschen Ende spart. Diese Sorge konnte Dirk Koch seinem Kumpel Stefan Fricke nehmen: Koch fährt einen Kurzholzzug auf Basis Renault T 520 (siehe Forstmaschinen-Profi April 2017) – bislang ohne nennenswerte Probleme. Im Gegensatz zu seinem Spezi meint Fricke allerdings, daß Fernverkehrs-Lkw nichts im Wald zu suchen haben – zumal Renault gleich zwei Alternativen im Programm hat. Das Segment „schwere Baustelle“ bedienen die Franzosen mit der K-Baureihe. Es sind echte Offroad-Achsformeln wie 4x4 oder 6x6 erhältlich, aber auch weniger extreme 4x2 oder 6x4. Was es weder für Geld noch gute Worte gibt, ist ein hohes Fahrerhaus: Der K bietet grundsätzlich nur 1,40 Meter Innenhöhe über dem Motortunnel. Stefan Fricke hält aber ein Fahrerhaus mit Stehhöhe für sinnvoll, „damit der Fahrer sich auch mal im Wald die Hose umziehen kann.“ Das Problem löst „das hohe C“. Renaults C-Serie ist ebenfalls für den Baustelleneinsatz gedacht, gibt sich aber weniger radikal als der K – und den C bekommt man auch mit „Sleeper cab“-Fahrerhaus, das über dem Motortunnel eine Höhe von knapp 1,94 Metern bietet; das passende Grundmodell für den neuen Kurzholztransporter war gefunden. Motorseitig bietet Renault eine breite Palette von Reihensechszylindern mit einem Leistungsspektrum von 250 bis 520 PS. Die schwächsten drei dürften mit nur 7,7 Litern Hubraum keinen Holzkutscher hinterm Polter hervorlocken, der nächstgrößere 10,8-Liter vermutlich ebenfalls nicht. Richtig interessant ist der 12,8 Liter große DTI 13, den es mit 440, 480 und 520 PS gibt. Fricke gönnte seinem Fahrer die Maximal-Motorisierung, im C 520 gebietet Bennis Gasfuß über satte 2.550 Newtonmeter.

Und was ist mit Allrad?

Verzichten muß Benni Ilse dafür auf Allradantrieb: 6x2 reicht, entschied sein Chef, da das Einsatzspektrum zu 99 Prozent auf der Straße liege. Höhere Anschaffungskosten und Spritverbrauch sowie verringerte Nutzlast sprechen nun einmal gegen Allrad. Bislang kann Ilse nichts Negatives über die Geländetauglichkeit sagen, einzig „beim Rückwärtsfahren dreht‘s schon mal durch.“ Dank lenk- und vor allem liftbarer Nachlaufachse liege die Traktion nahezu auf dem Niveau seines vorher gefahrenen 6x4. Im Gegensatz zur K-Serie gibt es die Baureihe C nicht als 4x4 oder 6x6, dafür bietet Renault mit „Optitrack“ ein Extra, das für den einen oder anderen Holzfahrer interessant sein dürfte. Dieser hydrostatische Vorderradantrieb verbessert die Traktion, verspricht aber gleichzeitig eine 660 Kilogramm höhere Nutzlast als ein Fahrzeug mit mechanischem Allradantrieb. [...]

Jan Biernath

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe FORSTMASCHINEN-PROFI Januar 2018 erschienen.

www.renault-trucks.de
www.energiehof-vahle.de



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