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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Montag, 23.04.2018
MEDIADATEN

2012_11_zweiarm_grFür die Straßenpflege nutzt Thomas Paaß einen Noe NF 160 – aufgebaut mit Baumsäge und Mulcher

Man kennt ihn als schnaufendes Arbeitstier im Wald, wo er Langholz im Stahlgriff der Klemmbank auf die Forststraße zerrt und dort mit einem kurzen aber kräftigen Rückekran zu Poltern ordnet: den Skidder. Doch das Ur-Fahrzeug unter den Forstmaschinen kann auch anders. Thomas Paaß hält mit einem NF 160 Äste auf Abstand sowie Gras und Sträucher kurz. Sein Skidder vom Hersteller Noe ist nämlich an der Front mit einer Baumsäge und am Heck mit einem Mulchkopf bestückt.

2012_10_belgien_grRené Schroeder spart durch den Einsatz der Sechsrad-Maschine einen Maschinenhin- und rücktransport

Die Spritkosten kennen nur noch eine Richtung: nach oben! Der Forstunternehmer René Schroeder sucht auch darum nach Möglichkeiten, die Kostenbelastung durch die immer höheren Kraftstoffpreise irgendwie auszugleichen. Um sich jetzt den Transport einer Maschine zur Arbeitsstelle zu sparen, schaffte er sich den Highlander des Kärntner Unternehmens Konrad an. Der Highlander wird als Universalmaschine zum Fällen (Aufarbeiten) und Rücken (Langholz in der Klemmbank) eingesetzt. Durch sein Fahrwerk ist der Highlander auch geeignet, in nassen Ecken und gerade am Hang wirtschaftlich zu arbeiten. Durch den Einsatz des Highlanders muß nur noch ein Maschinentransport zur Baustelle durchgeführt werden. Der Highlander arbeitet in Doppelfunktion als Harvester- und Rückemaschine.

2012_09_rottne_grVater und drei Söhne im Wald – Der Forstbetrieb Weismann ist gut aufgestellt

Durch den gepflegten Forstbestand in Bayern dröhnt das Motorengeräusch eines Forwarders, der sich seinen Weg auf einer nassen Gasse sucht. Eine blaue Maschine ist es, ein Rottne-Rückezug F 13S, der auf den vorderen und den hinteren Bogieachsen mit überbreiten Bändern ausgerüstet ist. Diese Ausrüstung ist auch nötig, denn hier in der Gasse ist es so naß und der Boden darum so tiefgründig, daß der Zuschauer einen Stecken ohne große Anstrengung metertief in den Boden drücken kann.

Dieser Tigercat 630 D leistet 260 PS und kommt auf 900er Schlappen daher

2012_09_skidder_grAuf einen ausländischen Besucher wirkt die belgische Forstwirtschaft erst einmal wie das verlorengegangene Paradies. Kahlschläge bis zu einer Größe von fünf Hektar sind erlaubt, auf denen auch nicht unbedingt ein Gassenabstand von 20 Meter eingehalten werden muß. Das meiste Holz wird lang ausgehalten und dann mit Grapple-Skiddern gerückt. Aber natürlich gibt es auch in Belgien feste Regeln und Gebräuche, die von den Forstunternehmern eingehalten werden müssen, gerade in den Staatsforsten. Es ist also auch nicht alles Gold, was glänzt. In den Staatsforsten hat, wie in Deutschland auch, der Förster das alleinige Sagen; das nutzen manche auch weidlich aus, wie es heißt. Trotzdem wirkt die belgische Forstwirtschaft auf den interessierten Beobachter sympathischer als die deutsche. Alleine schon der Umstand, daß hier noch sehr viel Langholz mit Grapple-Skiddern und auch der Klemmbank gerückt wird. In diesen Rückemethoden ist immer noch ein hoher Spaßfaktor enthalten, der keinesfalls unterschätzt werden darf.

Die 80 PS starke Gantner-Winde ist das Herzstück der Seilbahn. / Foto: MetzSeilbringung im Hochgebirge fordert Mensch und Technik

Auch Schutzwälder in den Bergen überaltern und müssen irgendwann geschlagen werden. Roland Pirchner aus Tirol hat sich mit seiner Firma auf diese Form der Waldarbeit spezialisiert. Wo weder Harvester noch Rückefahrzeug fahren können, ist wahrer Pioniergeist und Forstmaschinentechnik der besonderen Art gefragt.

2012_08_belgien_grDas Forstunternehmen Clohse setzt den Tigercat Sechsrad-Skidder 625 C ein

Wenn auf den bekannten Fernsehsendern Berichte über „Holzfäller“ erscheinen, stammen diese in der Regel aus Kanada. Dort scheint sich das Paradies für extreme Forsttechnik zu befinden. Immer wieder gerne gezeigt werden die Sechsrad-Skidder des kanadischen Herstellers Tigercat.Wer den Tigercat 625 C im Einsatz sehen will, muß aber nicht unbedingt die beschwerliche Reise nach Kanada antreten, denn in Belgien läuft auch ein 625 C, und zwar im Forstunternehmen Clohse aus Crombach/St. Vith. Vermutlich ist das der einzige 625 C in Mitteleuropa; in Skandinavien sollen einige Exemplare vorhanden sein; dort hängt man vorzugsweise schwere Bodenbearbeitungsgeräte an diese Maschinen. Langholz gerückt wird damit in Schweden und Finnland keinesfalls, da dort die Kurzholzmethode vorherrscht. Damit aber nun auch schwere Scheibenpflüge durch die skandinavische Wildnis gezogen werden können, hat man dem Tigercat 625 C ordentlich Leben eingehaucht: 220 Pferdestärken leistet der Cummins Sechszylinder-Turbomotor mit 6,7 Litern Hubraum.

Der HEM 820 Z ist fürs dicke Holz bestimmt.Jenz HEM 820 Z hinter einem Xerion 5000 von Claas

Black Beauty war ein Fernsehpferd, das kleine Mädchen beglückte. Um einen Unternehmer glücklich zu machen, bedarf es mehr als einer Pferdestärke. Aber schwarz darf es ruhig sein. Das stärkste Schlachtroß im Stall der FX-Agrar mit Sitz in Verden heißt Xerion 5000 und ist einem Jenz-Hacker 820 Z vorgespannt.

2012_06_wagner_grForstunternehmer Wagner seilt bei 40-Meter-Gassen mit Raup-Tracs

Der Waldbau der saarländischen Landesforsten ist speziell. Der Gassenabstand liegt bei 40 Metern, Rückepferde werden verhältnismäßig oft eingesetzt und Kronenteile gefällter Bäume müssen im Bestand bleiben. Forstunternehmer Gerald Wagner reagiert auf die saarländischen Verhältnisse mit Strategie und kleiner Rücketechnik von Martin Alther.



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