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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Samstag, 25.05.2019
MEDIADATEN

Charlotte Klinkenberg wirkt vor dem 3,6 Meter breiten Trumm von Maschine winzig.
Der 3,60 Meter breite John Deere Grapple-Skidder wird von einer Frau gefahren

Ein Kahlschlag irgendwo in den belgischen Ardennen, in der Nähe zur französischen Grenze. Hier ist schon von weitem das Röhren einer Forstmaschine zu hören, die nach der nächsten Wegebiegung auch in voller Pracht zu sehen ist. Im Grapple der Forstmaschine hängt eine Ladung mit dicken Dingern, also mit starkem Langholz. Nach dem Poltern der Ladung stoppt die Maschine und aus der Fahrerkabine klettert eine junge Frau mit roten Haaren heraus.

Der 208F Steilhang zeigt hier seine besten Seiten.Der Rückezug HSM 208F Steilhang ist komplett ausgerüstet

Forstmaschinen für den Einsatz im Steilhang sind überwiegend mit Traktionshilfswinden ausgerüstet. Diese Winden sind in der Branche bekannt und eingeführt. Ist der Forwarder aber mit einer Trommelwinde mit 550 Meter Seilfassungsvermögen ausgestattet, zusätzlich noch mit einem Bogielift vorne und hinten versehen, mit einem Krantilt von 34 Grad, einem höhenverstellbaren Stirngitter, das auch hydraulisch um 1.000 Millimeter in der Länge verschiebbar ist, und und und ... lohnt schon mal ein zweiter, ein etwas genauerer Blick auf die Maschine.

In der Achtrad-Ausführung und mit Frontschild und Traktionshilfswinde scheint dieser Ponsse Buffalo unschlagbar zu sein, oder?
Sieben Forstmaschinen sind mit Traktionshilfswinden ausgerüstet

Wenn bei einem Forstunternehmer sieben Maschinen, drei Harvester und vier Rückezüge, mit Traktionshilfswinden ausgerüstet sind, sollte man ihn fragen, warum das so ist. Zu einem Termin bei dem Unternehmer zieht man sich dann vorsorglich „Bergstiefel“ an ...

Ein russischer Transportpanzer vom Typ BAT mit Kippmastkran.
Winden mit E-Antrieb – Schnell umrüstbar vom Kettenfahrzeug auf ein Radfahrzeug

Der erste Anblick ist etwas gewöhnungsbedürftig: Ein russischer Transportpanzer ist in einem Fichtenbestand im Nationalpark Harz zu sehen. Auf der Ladefläche ist ein Windengehäuse befestigt, darüber liegt ein langer Mast, der sich wie von Geisterhand gestützt langsam aufrichtet. Nach ein paar Minuten ragt der Mast gewaltige 16 Meter in die Höhe. Die Seilkrananlage heißt E-Mast und wird mit E-Motoren anstatt einer Hydraulik angetrieben. Erstmalig wird hier in einer Forstmaschine ein dieselelektrischer Antrieb eingesetzt – und das mit Erfolg.

Da paßt eine Menge Holz drauf. Pro Fuhre können locker 17 Festmeter mitgenommen werden. / Foto: Hellekes
Im Sauerland rollt der Ponsse Buffalo Black Edition durch den Wald

Im wittgensteinschen Bad Berleburg an der Grenze zum Sauerland trotten seit geraumer Zeit dunkle zottelige Wisente durchs Holz. Der Grund ist ein Wiederansiedlungsprojekt zur Erhaltung dieser bedrohten Tierart. In den Wäldern rund um Schmallenberg Latrop lebt seit kurzem auch ein dunkler Büffel. Der Grund hier: Ansiedlung eines Arbeitstiers.

Der neue Big Foot des Maschinenbetriebs Rasthalde.
Der HSM 208F mit Superbreitreifen weist im Vergleich mehrere entscheidende Vorteile auf

Ergebnisse eines Praxisversuches in Baden-Württemberg haben gezeigt, daß der HSM-Rückezug 208F mit 940er Breitreifen gegenüber einem vergleichbaren Rückezug mit 710er Bereifung und Eco-Track Universalbändern einige sehr wichtige Vorteile für die Praxis aufweist. Das führte dazu, daß in den Ausschreibungsbedingungen Baden-Württemberg beim Einsatz von 940er Breitreifen keine zusätzlichen Bänder verlangt werden.

Der Bahnverkehr läuft während der Maßnahme regulär weiter.Hanseatic Treework setzt einen Teleskoplader mit sägendem Eigenbau-Fällgreifer ein

Als Ergänzung zu Spezialfällungen per Hubsteiger und Baumkletterer setzen Unternehmen immer häufiger Langstielbagger mit Fällkopf ein, wesentlich seltener begegnen einem echte Fällkrane auf Lkw-Fahrgestell. Beide Maschinenarten sagten der Firma Hanseatic Treework nicht vollständig zu, so daß die Bremer kurzerhand ein eigenes Gerät auf Basis eines Teleskopstaplers herstellten – samt dazu passendem Fällkopf.

Mit den breiten Bogiebändern auf den von Unterrainer gewählten Reifen der Dimension 650/45x24,5 ist bestandesschonendes Arbeiten gewährleistet – auch in der kalten Jahreszeit, wenn der Untergrund selbst in mittleren Lagen nicht gefriert. / Foto: Sprenger
Im Forstunternehmen Unterrainer läuft der erste Komatsu 835 Österreichs

Gebrauchte Forstmaschinen bedeuten Unwägbarkeiten und Kompromisse bei der Waldarbeit, meint Gerhard Unterrainer. Deshalb setzt der Forstunternehmer in der Regel auf Neumaschinen. Bei der Erweiterung seines Fuhrparks an Rückezügen fiel seine Wahl auf den neuen Komatsu 835 – den ersten in Österreich.



Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift FORSTMASCHINEN-PROFI lesen.
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