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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Samstag, 20.10.2018
MEDIADATEN

Der neue Big Foot des Maschinenbetriebs Rasthalde.
Der HSM 208F mit Superbreitreifen weist im Vergleich mehrere entscheidende Vorteile auf

Ergebnisse eines Praxisversuches in Baden-Württemberg haben gezeigt, daß der HSM-Rückezug 208F mit 940er Breitreifen gegenüber einem vergleichbaren Rückezug mit 710er Bereifung und Eco-Track Universalbändern einige sehr wichtige Vorteile für die Praxis aufweist. Das führte dazu, daß in den Ausschreibungsbedingungen Baden-Württemberg beim Einsatz von 940er Breitreifen keine zusätzlichen Bänder verlangt werden.

Der Bahnverkehr läuft während der Maßnahme regulär weiter.Hanseatic Treework setzt einen Teleskoplader mit sägendem Eigenbau-Fällgreifer ein

Als Ergänzung zu Spezialfällungen per Hubsteiger und Baumkletterer setzen Unternehmen immer häufiger Langstielbagger mit Fällkopf ein, wesentlich seltener begegnen einem echte Fällkrane auf Lkw-Fahrgestell. Beide Maschinenarten sagten der Firma Hanseatic Treework nicht vollständig zu, so daß die Bremer kurzerhand ein eigenes Gerät auf Basis eines Teleskopstaplers herstellten – samt dazu passendem Fällkopf.

Mit den breiten Bogiebändern auf den von Unterrainer gewählten Reifen der Dimension 650/45x24,5 ist bestandesschonendes Arbeiten gewährleistet – auch in der kalten Jahreszeit, wenn der Untergrund selbst in mittleren Lagen nicht gefriert. / Foto: Sprenger
Im Forstunternehmen Unterrainer läuft der erste Komatsu 835 Österreichs

Gebrauchte Forstmaschinen bedeuten Unwägbarkeiten und Kompromisse bei der Waldarbeit, meint Gerhard Unterrainer. Deshalb setzt der Forstunternehmer in der Regel auf Neumaschinen. Bei der Erweiterung seines Fuhrparks an Rückezügen fiel seine Wahl auf den neuen Komatsu 835 – den ersten in Österreich.

Von der Fahrstellung wird die Kabine am Hackplatz in die Arbeitsstellung geschwenkt. / Foto: Bärtsch
Das Wüst-Hackaggregat BBHK-120 mit ausschwenkbarem 50-Tonnen-Holzspalter

Der neue Mobilhacker der Firma Wüst sieht mit der vollverglasten und rundlichen Kabine tatsächlich etwas futuristisch aus. Kürzlich wurde das Fahrzeug fertiggestellt und einem Schweizer Kunden übergeben. Während der Bauphase wurden sehr viele Ideen vom neuen Besitzer Kari Burkard durch die Firma Wüst realisiert.

Ein Rottne F14 beim Rücken von starkem Stammholz.Firma Ostendorf setzt einen Rottne F15C mit abnehmbarem Rahmenheck ein

Mitspracherecht für Fahrer bei der Anschaffung einer neuen Maschine? Das kommt durchaus in einigen Betrieben vor, besonders bei altgedienten Fahrern. Daß der Unternehmer seinem Fahrer aber sogar freie Wahl beim Fabrikat läßt, ist eher ungewöhnlich. Ludger Lampe hat als neues Arbeitsgerät Ende Dezember einen Forwarder erhalten, der bis ins kleinste Detail seinen Wünschen entspricht. Warum er nun einen Rottne F15C pilotiert und warum sein Chef ihm solche Freiheiten gewährt, haben wir uns von Lampe und seinem Arbeitgeber Thomas Ostendorf erklären lassen.

Durch diese Gasse sind der Harvester und anschließend der Rückezug gefahren, manchmal sogar bei strömendem Regen. Schäden? Nein, durch kluges Gassenmanagement und eine sehr gute Maschinenausstattung ist das möglich.
Forstunternehmer Pscherer setzt auf den
John Deere Achtrad-Harvester 1270E

Geschäftsführer des Unternehmens Forst & Transport GmbH Pscherer ist Hans-Peter Pscherer (42) aus Fichtelberg. Dieser Ort ist als Wintersportort bekannt und liegt mitten im Fichtelgebirge. Der berühmte Berg „Ochsenkopf“ befindet sich direkt vor der Haustür. Wenn es denn mal Schnee gibt, tummeln sich dort die Touristen. Heute gibt es leider keinen Schnee und auch keinen Frost, heute aber auch keinen Regen. Seit Mitte Dezember hat es hier jedoch erheblich geregnet. Darum arbeiten nicht alle Maschinen im Betrieb Pscherer. Einige stehen still.

Dieser John Deere 1110E der SBO Forst GmbH rückt dank Drehrunge regelmäßig Langholz.
Drei langjährige Waldarbeiter gründeten ihr eigenes Rückeunternehmen


Zertifizierungswahn, Bodenschutzdebatte, Ausschreibungsprobleme, Preisdumping – es gab sicher schon bessere Zeiten zum Gründen eines Forstbetriebs. Drei bayerische Holzfäller ließen sich von diesen Schwierigkeiten nicht abbringen, gemeinsam ein eigenes Rückeunternehmen zu gründen.

Das Holz wird mit einem zweigeteilten Laufwagen ins Tal gebracht und dann mit dem Woody 60 am Hitachi-Bagger aufgearbeitet und gepoltert.
Im Bürgerwald im Trentino wird die Schlittenwinde mit dem Hubschrauber hochgeflogen

Das Trentino in Italien ist eine sogenannte Autonome Republik, ebenso wie die autonome Nachbarrepublik Südtirol. In diesen beiden Republiken scheinen die Uhren etwas anders zu gehen als im Rest von Italien. Man pflegt hier selbst zu denken und größtenteils auch autonom zu handeln. Die Autonome Republik Trentino ist für ihre steilen Berge und das prächtige Holz, das bis in eine Höhe von 1.500 Metern stockt, bekannt.



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