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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Montag, 20.11.2017
MEDIADATEN

Beim Harzer Langholzverfahren wird das Holz lang an einen Aufarbeitungsplatz gerückt.Carsten und Thomas Henkel setzen drei neue Ritter R 185 ein

„Drei mal ist Bremer Recht“ lautet ein Sprichwort aus Deutschlands kleinstem Bundesland. Gut 200 Kilometer südöstlich in Osterode am Harz paßt dieser Spruch auch prima auf Carsten Henkel und seinen Bruder Thomas: In diesem Jahr schafften die beiden drei Ritter-Skidder vom Typ R 185 an. Warum, zeigten sie bei einer Vorführung Anfang Oktober.

Eine Maschine mit Ecken und Kanten, der TAF 2012 Zangenschlepper.Der TAF kommt sehr hemdsärmelig daher – das muß bei harter Waldarbeit kein Nachteil sein

Seit Frühjahr 2016 ist der belgische Forstunternehmer und gelernte Baumaschinenmechaniker René Lehnen Importeur des TAF-Skidders, der vom Unternehmen Irum S.A. in Rumänien gebaut wird. Von diversen Messen und Ausstellungen ist diese Maschine schon halbwegs bekannt; René Lehnen besitzt den ersten Zangenschlepper aus der 2012er Serie und setzt ihn in seinem Forstbetrieb in Belgien ein.

Der John Deere 540H dient zum Langholzrücken, soll mit seinem langen 9,60-Meter-Kran aber auch kurze Ware vorliefern.Peter Bickert trennte sich von seinem treuen 540G-II und kaufte einen 540H

Die Sonne strahlte, die Maschine auch und der Unternehmer sowieso. Endlich hatte Peter Bickert einen neuen Johnny. Jahrelang war er einen John Deere G-II gefahren, und dieser Skidder hatte Bickert zum Fan gemacht. Was den Mann so begeistert und was die Firma Haas damit zu tun hat, ist im Folgenden zu lesen.

Der Welte W230 mit dem Epsilon-Kran X150R80.Zehn Jahre Offroad-Krane von Palfinger Epsilon – Unternehmen Weil ist ein treuer Kunde

Als der Kranhersteller Palfinger Epsilon im Jahr 2006 seine erste Baureihe für Offroad-Einsätze vorstellte, begeisterte er schnell viele Forstunternehmer. Die innenliegenden Schläuche waren das Verkaufsargument. Zehn Jahre nach Markteinführung haben die innovativen Krane die Wälder erobert.

2013_03_skidder_grDer Forstunternehmer Bernd Meyer arbeitet mit dem ersten John-Deere-Skidder von Kotschenreuther

Im Forstbetrieb Meyer ist vieles anders: Die Firma beschäftigt einen eigenen Förster, setzt ungewöhnliches Equipment wie Seilkran und Militär-Lkw ein und bietet ihre Dienstleistungen fast ausschließlich im Paket aus Auszeichnen, Einschlag und Rücken an. Firmeninhaber Bernd Meyer blieb seiner unkonventionellen Linie treu und bestellte sich im letzten Jahr einen neuen Skidder – natürlich keinen Welte, HSM oder Ritter, wie es wohl die meisten deutschen Unternehmer gemacht hätten; Meyers Wahl fiel auf einen John Deere, den er dazu noch bei Kotschenreuther aufbauen ließ – einer Firma, die bisher nicht unbedingt als Knickschlepper-Experte in Erscheinung getreten ist.


Adalbert Aichholz’ neunter HSM-Zangenskidder hat acht Räder

Der Forstunternehmer Adalbert Aichholz ließ sich bei HSM einen Schlepper nach seinen speziellen Wünschen bauen. Daß die Maschine über acht Räder verfügt, ist heutzutage nicht mehr so ungewöhnlich – wohl aber, wenn es sich dabei um einen reinen Skidder und nicht etwa um eine Kombimaschine handelt.

2013_01_timberjack_grDer Holzrückebetrieb Josef Fischer besitzt große Kompetenz im Langholzbereich

Das gewaltige Dröhnen des Timberjack-Motors weist uns den Weg durch die hohe Naturverjüngung. Dann steht er plötzlich vor uns, der Rückezug 1710. Der Fahrer schaufelt sich gerade ein paar Greifer voller Fichtenlangholz in die gewaltige Klemmbank. Damit die Naturverjüngung geschont wird, hat der Forstunternehmer einen Stammabweiser mit Hilfe des Harvesterkrans in den Boden gerammt. Mit diesem Abweiser aus einer Stammspitze lassen sich die langen Stämme gut um die Ecke zirkeln. Damit der Druck auf den Abweiser nicht zu groß wird, hat der Fahrer die Klemmbank nicht ganz vollgeladen, so daß leider keine spektakulären Fotos möglich sind. Aber das macht gar nichts, auch dieses Arbeitsbild ist interessant genug. Hier liegt Holz in rauhen Mengen auf einer Gasse in der Naturverjüngung und wartet darauf, vom Klemmbankschlepper an den Weg gerückt zu werden. Es muß nicht allzulange warten ...

Charlotte Klinkenberg wirkt vor dem 3,6 Meter breiten Trumm von Maschine winzig.
Der 3,60 Meter breite John Deere Grapple-Skidder wird von einer Frau gefahren

Ein Kahlschlag irgendwo in den belgischen Ardennen, in der Nähe zur französischen Grenze. Hier ist schon von weitem das Röhren einer Forstmaschine zu hören, die nach der nächsten Wegebiegung auch in voller Pracht zu sehen ist. Im Grapple der Forstmaschine hängt eine Ladung mit dicken Dingern, also mit starkem Langholz. Nach dem Poltern der Ladung stoppt die Maschine und aus der Fahrerkabine klettert eine junge Frau mit roten Haaren heraus.



Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift FORSTMASCHINEN-PROFI lesen.
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