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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Montag, 11.11.2019
MEDIADATEN

Den Bison bietet Ponsse auschließlich mit dem CVT-Getriebe an.Der Ponsse Bison lässt sich neuerdings stufenlos fahren

Wahlers Forsttechnik präsentiert derzeit auf einer Deutschland-Tour den Bison. Das Rückezug-Flaggschiff besitzt eine wichtige Neuerung: ein leistungsverzweigtes CVT-Getriebe.

 

Der meistverkaufte Forwarder von Ponsse, sowohl hierzulande als auch weltweit, ist der Buffalo. Die Maschine lädt 14 Tonnen Holz und ist in unzähligen individuell aufgebauten Varianten im Einsatz. Zu den Gemeinsamkeiten aller Buffalos zählt der klassische hydrostatische Antrieb, der unabhängig vom Hersteller in praktisch allen Rückezügen eingesetzt wird. Dieser Antrieb bietet überlicherweise einen Gang zum Arbeiten und einen weiteren für die schnelle Fahrt auf der Straße. Der Schaltvorgang muss im Stillstand erfolgen, da kein synchronisiertes Getriebe verbaut ist. In der Praxis heißt das für den Fahrer schon mal, dass er auf einem Rückeweg stoppt und den großen Gang einlegt, nur um dann festzustellen, dass es unter Last doch nicht läuft. Also wieder anhalten, zurück in den kleinen Gang und weiter langsam vorwärts zockeln. Das e scheint vielen Rückeunternehmern zunehmend ineffizient. Geringer Groberschließungsgrad, Sammelhiebe, zufälliger Holzanfall durch Sturm und Käfer – immer häufiger müssen verhältnismäßig geringe Holzmengen auf großer Fläche zu verkaufsfähigen Losgrößen zusammengefahren werden. Entsprechend steigt die mittlere Rückeentfernung, die unter Last eben zumeist im kleinen Gang zurückgelegt werden muss. Wen wundert es, dass die Rufe lauter werden: Wir müssen schneller fahren können, wünschen sich die Unternehmer – und das am liebsten ohne Schaltvorgang.

Die wichtigste Änderung: der Antrieb

An dieser Stelle kommt der Bison ins Spiel. Der jüngste Rückezug im Ponsse-Programm ist mit dem Buffalo eng verwandt. Die neue Achtrad-Maschine kommt mit 3,90 Metern einige Zentimeter höher daher, und die Zuladung liegt bei 14 bis 16 Tonnen. Das Leergewicht fällt mit etwa 22 Tonnen deutlich höher aus als beim Buffalo, der in der achträdrigen Version zirka 19 Tonnen auf die Waage bringt. Die Leistung des Stage- V-Motors von Mercedes-Benz findet sich mit 285 PS auf fast identischem Niveau, die Krane K90+ beziehungsweise K100+ leisten am Bison mit 140 respektive 160 kNm jeweils etwa zehn Prozent mehr Hubmoment. Die weitaus wichtigste Änderung betrifft jedoch den Antrieb: Was etwa in landwirtschaftlichen Schleppern und bei Radladern seit vielen Jahren üblich ist, im Forstmaschinenbereich jedoch bislang über Versuche und Kleinserien hinaus nicht zu finden war, bringt Ponsse im Bison nun als erster Hersteller in einer großen Forstmaschine: ein stufenloses Getriebe, das vom Stillstand bis zur Höchstgeschwindigkeit jederzeit das aktuell benötigte Fahrtempo liefert – unabhängig von der Beladung und ohne jeglichen Schaltvorgang.

Warum war diese Technik bislang nicht erhältlich? Dafür ist vor allem die Art der Beanspruchung im Forst verantwortlich. Ein Schlepper mit angehängtem Pflug beispielsweise arbeitet sehr kontinuierlich. Im Wald sind hingegen ständige Lastwechsel die Regel: Fährt der Rückezug über einen Wurzelstock, muss die Maschine zunächst hochgedrückt werden. Ist die höchste Stelle überwunden, schiebt die Fuhre hingegen und muss wieder heruntergebremst werden. Hinzu kommen die hohen Lasten sowie gegebenenfalls das Fahren am Steilhang. Diese Belastungen führten bei der Verwendung alternativer Antriebskonzepte letztlich zu Problemen mit der Haltbarkeit. [...]

Matthias Strobl

www.wahlersforsttechnik.de

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe FORSTMASCHINEN-PROFI September 2019 erschienen.



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