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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Montag, 20.11.2017
MEDIADATEN

2017 07 Uckermark klDer Forstunternehmer Udo Schellner betreut 7.000 Hektar Privatwald in der Uckermark

Jede Medaille hat zwei Seiten, das muß der Forstunternehmer Udo Schellner aus Angermünde immer wieder feststellen. Er betreut mit seinem Unternehmen ungefähr 7.000 Hektar Privatwald, der sich auf rund 110 Besitzer verteilt. Aber nicht überall auf diesen Flächen darf Holz geerntet werden; manche Waldparzellen dürfen nicht einmal mehr betreten werden, auch nicht von den Eigentümern ...

 

Dieser Bericht gliedert sich in zwei Teile. Einmal in den erfreulichen Teil, in dem über die professionelle Arbeit und die durchdachte Vorgehensweise eines Forstunternehmers aus der Uckermark berichtet wird. Dann gibt es aber auch unerfreuliche Begebenheiten, die wir hier nicht verschweigen dürfen und wollen. In der Uckermark findet man neben exzellenten Waldbildern, die einen Fachmann immer wieder erfreuen, auch Bilder von sterbenden und toten Wäldern, Bilder von Bäumen im Uferbereich der dort unzählig vorkommenden Seen und Weiher, die von Bibern buchstäblich zu Tode geschält wurden. Ein irrsinniger Naturschutz, der dem Schutzgedanken Hohn spricht, breitet sich in Brandenburg aus wie ein Krebsgeschwür. Darunter leidet die Landbevölkerung, die Forstleute, die Bauern und Fischer.

Udo Schellner (52) aus Angermünde in der Uckermark gründete 1998 sein Unternehmen. Die Grundlagen dazu hatte er an der Waldarbeitsschule Bernau mit einer Forstwirt-/Mechanisator- Ausbildung gelernt. Er wurde nicht nur im Holzeinschlag ausgebildet, und zwar mit der Motorsäge, man brachte ihm auch die Rückung mit dem Schlepper bei. Weiter gehörte dazu das Fach Maschinenkunde und Reparatur. Auch Waldbau stand bei den Auszubildenden damals auf dem Lehrplan. Diesen Ausbildungszweig gab es nur im Bereich der ehemaligen DDR und die Ergebnisse können sich heute immer noch sehen lassen. Seine damalige fundierte Ausbildung kommt ihm heute zugute, denn Udo Schellner erntet Holz, betreut die Flächen einiger privater Waldbesitzer und ist auch treuhänderisch für einige Waldbesitzer im Holzverkauf tätig. Er kümmert sich um eine Fläche von rund 7.000 Hektar Wald, die sich auf ungefähr 110 private Waldbesitzer verteilt. Auf Grund des hohen Starkholzaufkommens in den Revieren kommt er ohne Harvester aus. Drei Forstwirte sind in seinem Unternehmen rund um die Uhr im motormanuellen Holzeinschlag tätig, drei in der Rückung mit den Rückezügen Ponsse Elk und Ponsse Gazelle. Ein neuer Rückezug von Ponsse ist bestellt, und zwar der Buffalo, der über den Forstmaschinenhändler Martin Soergel in Templin geliefert wird.

Stammholzrückung ist Chefsache

Der Starkholzeinschlag und die Rückung des Starkholzes ist der Dreh- und Angelpunkt im Unternehmen. Wobei die Stammholzrückung grundsätzlich Chefsache ist. Nicht, daß Chef Udo Schellner seinen Mitarbeitern das Fahrvergnügen mit dem neuen HSM nicht gönnen würde, nein, das ist es nicht! Es geht ihm darum, den Waldbesitzern, also seinen Kunden, eine Gewährleistung dafür zu geben, daß die Bestände nach Abschluß der Arbeiten wirklich „chefgepflegt und besenrein“ verlassen werden, denn er möchte wiederkommen dürfen. Schellner ist als Schlepperfahrer und Rücker aber auch in der komfortablen Lage, das Holz im Hinblick auf Qualität und Käufer gleich beim Rücken vorzusortieren. Denn wie sagt man so schön: das Auge kauft mit. Da er seine Käufer genau kennt, kann er die Stämme praktisch „mundgerecht“ vorlegen. Gerückt wird mit dem HSM 904Z. Einen LKT gibt es auch noch im Betrieb, der bekommt aber das Gnadenbrot und steht in der Maschinenhalle. Der HSM ist mit dem stärksten Kran ausgerüstet, den es für diese Serie gibt: dem Epsilon M80 R59 mit zehn Metern Reichweite und einem Hubmoment von 170 Kilonewtonmeter. Für das Hantieren mit starkem Stammholz ist ein Stammkamm montiert. Der Skidder ist mit einer Adler zwei mal zehn Tonnen Doppelwinde, einem Heckschild mit Zahnleiste, einem Frontpolterschild, das kippbar ausgeführt ist, und einer breiteren Bereifung ausgerüstet. Angetrieben wird der HSM von einem Sechszylinder mit 240 PS; der Fahrer sitzt auf seinem Drehsitz in einer Panoramakabine, die Maschine ist in allen Funktionen über Funk steuerbar. Es handelt sich bei den zu rückenden Stämmen oftmals um hochpreisiges Wertholz. Hier in der Uckermark wachsen die Eichen und Buchen langsamer, das bedeutet engere Jahresringe und eine hohe Holzqualität. [...]

Dieter Biernath

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe FORSTMASCHINEN-PROFI Juli 2017 erschienen.







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