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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Montag, 20.11.2017
MEDIADATEN

Am Kran dieses John Deere 1270G sitzt das Aggregat H415Wolfgang Lauers John Deere 1270G hat nur sechs Räder – aber eine Traktionswinde

Achtradharvester verdrängen ihre sechsrädrigen Artgenossen immer mehr, besonders im Hang: Mit Traktionswinde werden fast nur achträdrige Vollernter bestückt. Wolfgang Lauer widersetzte sich diesem Trend, sein traktionswindengestützter John Deere 1270G ist eine klassische Sechsradmaschine.


Krachend schlägt die 80jährige Lärche auf dem hessischen Waldboden auf. Gefällt hat sie Alexander Altenberger – nicht etwa mit einer Stihl oder Husqvarna, sondern mit dem Vollernter. Auf durchschnittlich 1,2 Festmeter bringen es die Stämme an diesem Tag, ganz schön viel für Harvesterholz. Die 140 Meter lange Gasse, die der 36jährige gerade durchforstet, hat etwa 22 bis 37 Grad Neigungswinkel, an der Böschung steht die Anzeige kurzzeitig auf 42 Grad. Umgerechnet auf gebräuchlichere Prozentwerte beträgt die Neigung dieser Gasse rund 40 bis 75 Prozent.

Mit steilen Hängen habe man es öfter zu tun, berichtet Altenbergers Chef Wolfgang Lauer. Als weiteren Trend gebe es in letzter Zeit viele Aufträge in starkem Holz, so der 41jährige Forstunternehmer: „Momentan läuft der Industrieholzmarkt einfach relativ schlecht.“

Starke Maschine, zufriedener Fahrer

Alexander Altenberger kommt mit dem John Deere 1270G schon gut zurecht, dabei sitzt er erst seit drei Wochen an den Joysticks des Hang-Harvesters. Die sechs Monate alte Maschine wurde vorher von einem seiner Kollegen bewegt, der aber nun längerfristig ausfällt. So wechselte Altenbergers Arbeitsplatz vom windenlosen 1270D zum erst zweiten in Deutschland verkauften 1270G mit sechs Rädern. Der 1270G gefällt ihm bislang ausnehmend gut: Leistung, Komfort und Kran seien tadellos – dabei hatte er bereits am alten 1270D nichts auszusetzen. „Hub- und Schwenkkraft sind beim 1270G viel besser geworden“, freut sich der Fahrer. 197 Kilonewtonmeter (kNm) Hub- und 50 kNm Schwenkmoment sind in der Tat ganz passabel. Diese Werte bot bereits das Vorgängermodell 1270E, gegenüber dem 1270D sind das rund 20 Prozent mehr. Richtig zugelegt hat der 1270G unter der Haube – nicht beim Hubraum, denn mehr als die neun Liter des 1270E/G hat kein Radharvester auf dem deutschen Markt zu bieten! Im aktuellen 1270G wuchtet der Reihen- Sechszylinder satte 272 PS und 1.315 Nm auf den Antriebsstrang, der daraus eine Zugkraft von 180 Kilonewton, also etwa 18 Tonnen, generiert.

Der Motor erfüllt die Abgasnorm Tier 4 final beziehungsweise Stufe IV. Um die Emissionsrichtlinien einzuhalten, nutzt John Deere einen Dieselpartikelfilter (DPF), einen Diesel-Oxidations-Katalysator (DOC) sowie einen SCR-Katalysator inklusive Harnstoffeinspritzung (Ad-Blue). Neben saubereren Abgasen und mehr Leistung soll das ganze Paket auch für einen zehn Prozent niedrigeren Kraftstoffverbrauch sorgen – klingt im ersten Moment wie die Quadratur des Kreises, laut Alexander Altenberger ist der 1270G aber tatsächlich auffällig sparsam. Genauso wichtig dürfte in der Praxis das Doppelpumpen-Hydrauliksystem sein. Dank der Kombination aus einer 190 und einer 180 Kubikzentimeter großen Pumpe stillt die Hydraulik den Öldurst aller Komponenten mit links. [...]

Jan Biernath

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe FORSTMASCHINEN-PROFI Februar 2017 erschienen.



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