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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Samstag, 20.10.2018
MEDIADATEN

Die Douglasien für den 14 Meter hohen Schwenker stammen aus dem Wald um die Stadt St. Ingbert und wurde von Saar-Forst-Mitarbeitern errichtet. Das Betonfundament, der Grillrost und die statischen Berechnungen übernahmen weitere Firmen kostenfrei.
Der Forstunternehmerverband Saarland macht mit den Landesforsten Öffentlichkeitsarbeit

Welch ein Erfolg. Was als Idee des AfLVorsitzenden Gerald Wagner begann, mündete am ersten Adventssonntag in St. Ingbert im Saarland in einer gelungenen Öffentlichkeitsveranstaltung im Sinne der Branche. Der erste „Tag der Waldbewirtschaftung“, organisiert von den Unternehmern und dem Forst-Landesbetrieb im Saarland, zog über 3.000 Besucher an. Und den weltgrößten Schwenker gab es auch zu sehen.

 

„Wald ist ein Wirtschaftsfaktor und Forsttechnik sehe ich positiv. Irgendwie muß das Holz ja raus.“ Dieses Zitat stammt von Christian Eder, einem Familienvater, der mit seiner Frau Anette und den beiden Söhnen den ersten „Tag der Waldbewirtschaftung“ im Saarland besuchte. Neben den vier taten das mehr als 3.000 weitere Saarländer, die sich von der gezeigten Forsttechnik und den insgesamt 26 Ständen zum Thema Forstwirtschaft beeindrucken ließen. Das Zitat gibt auch gut die Stimmung der von FORSTMASCHINEN-PROFI befragten Besucher wieder, die weitgehend keine Probleme mit Maschinen im Wald und der Holzernte haben. Offenbar waren die Gegner der Waldbewirtschaftung erst gar nicht zu dieser Veranstaltung erschienen.

Bezug zum Küchentisch und Forst

„Dieser Tag war mein innigster Wunsch seit Jahren“, so Gerald Wagner, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft forstlicher Lohnunternehmer im Saarland (AfL) zum Tag der Waldbewirtschaftung am 30. November im saarländischen St. Ingbert. Die AfL hatte diese Öffentlichkeitsveranstaltung ins Leben gerufen und den Landesbetrieb Saar-Forst mit ins Boot geholt. Gemeinsam wollte man die Waldbesucher über die moderne Forstwirtschaft informieren, denn regelmäßig beschweren sich Erholungssuchende über verdreckte Spazierwege und große Maschinen. Aber auch wenn die Gegner der Branche nicht in Erscheinung traten, so hatte die Veranstaltung auf jeden Fall das Zeug dazu, auch Kritiker zu überzeugen. Denn auf einem Rundparcours wurden zum einen die waldbaulichen Zusammenhänge erklärt und zum anderen die dazu passende Technik ausgestellt. Die Besucher konnten also Bezüge herstellen zu ihrem hölzernen Küchentisch zu Hause, dem Baum im Wald und dem Skidder, der ihn herausgezogen hatte. Besonders deutlich wurde dies an einem Stand mit Stammholz, das mit Sprühfarbe in die unterschiedlichen Sortimente aufgeteilt war. So stand auf einer Buche das Wort „Schälholz“ und weiter unten am Stamm „Treppen“, daneben lag eine Fichte mit der Aufschrift „Bauholz“.
Ein großer Teil der Mitarbeiter, die an den Ständen und auf dem Parcours aktiv waren, sind Angestellte von Saar-Forst, die Infrastruktur wie Parkplätze und Energieversorgung dagegen hatte die Stadt St. Ingbert gestellt. Der zuständige Revierförster Bodo Marschall übernahm einen großen Teil der Gesamtorganisation und die Maschinen wiederum kamen von den Unternehmern. Stefan Kempf ist einer von ihnen. Der 29jährige hat sich vor drei Jahren selbständig gemacht und kürzlich seine erste Maschine, einen Welte-Skidder W130, gekauft. Kempf führte nicht nur den Waldbesuchern seine Maschine vor, sondern hatte im Vorfeld einen gehörigen Anteil am Gelingen der Veranstaltung. So investierte er viel Freizeit, um mit seinem Welte Gerätschaften zu bewegen und Flächen vorzubereiten. Kempf ist wie die meisten überrascht von der hohen Besucherzahl: „Es gibt eine gute Resonanz und wir führen gute Gespräche mit den Besuchern. Die wollen zum Beispiel wissen, ob der Wald tatsächlich naturnah bewirtschaftet wird und wofür wir die Maschinen einsetzen.“ [...]

Julian Delbrügge

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe FORSTMASCHINEN-PROFI Januar 2015 erschienen.



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