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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Donnerstag, 19.07.2018
MEDIADATEN

demopark_rayco_rg1635a_grDie demopark in Eisenach bot auch Neuheiten für Forstleute

Seit 2005 findet in Eisenach alle zwei Jahre die Fachmesse „demopark“ statt. Inzwischen hat sie sich zur „größten europäischen Freilandausstellung für den professionellen Maschineneinsatz in der Grünflächenpflege, im Garten- und Landschaftsbau sowie bei Kommunen entwickelt“, heißt es von Seiten des Veranstalters. Bei gut 400 Ausstellern sind jedoch einige dabei, deren Produkte durchaus in Richtung Forst zielen. Forstmaschinen-Profi war darum vor Ort und stellt hier einige interessante Exponate vor.

Größter Schwachpunkt der früheren Ausgaben der demopark war unbestritten die An- und Abreise; das soll sich komplett geändert haben, ließ der Veranstalter im Vorfeld der 2011er Auflage verlautbaren. Ein „völlig neues Verkehrskonzept“ mit mehr nutzbaren Autobahnausfahrten und einer größeren betonierten Parkfläche sollte dafür sorgen, daß vom 26. bis 28. Juni alles reibungsärmer verläuft als bei den vorangegangenen Messen. So richtig gelungen ist dies leider nicht: Zwar konnten die meisten Aussteller eine flüssigere Anreise feststellen, viele Besucher steckten jedoch trotzdem im Stau – von bis zu zweieinhalb Stunden Verzögerung wurde uns berichtet.

demopark_silant_grWer es aufs Messegelände geschafft hatte, wurde zumindest mit einer prima Ausstellung belohnt. An einigen Ständen konnten echte Exoten bestaunt werden, beispielsweise Amphibienfahrzeuge zum Schilfmähen und Ausbaggern. Brandneu in Mitteleuropa und sicher auch für den forstlichen Einsatz interessant ist der Silant 4x4. Sein frischgebackener Importeur Indimo nennt diesen Lkw schlicht „Unimog auf Russisch“. In puncto Vielseitigkeit muß sich der Silant nicht verstecken: Front- und Heckzapfwelle sowie diverse Aufbaumöglichkeiten erlauben die Anpassung auf unterschiedlichste Einsätze, der zuschaltbare Allradantrieb mit Untersetzung, Sperre und Kriechgang verspricht eine hohe Geländegängigkeit. Mit 2,76 Meter Radstand und sieben Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ist der Silant 4x4 etwas kleiner als sein deutsches Pendant mit Stern, zudem geizen seine Erbauer etwas mit der Antriebsleistung: Laue 75 Pferdestärken werkeln unter der Haube. Bereitgestellt werden sie von einem 3,3 Liter großen Perkins-Turbodiesel; gut möglich, daß die Russen mittelfristig motorseitig aufrüsten. Die gesamte Auslegung des Silant 4x4 erscheint typisch russisch: simpel, aber robust. So kommt der Lkw beispielsweise mit Blattfedern und Trommelbremsen rundum daher. Sein größtes Argument ist der Preis, weniger als 40.000 Euro brutto ruft der Importeur für den Silant 4x4 in der Grundversion auf.
Der Silant rundet das Programm der Firma Indimo nach oben ab; die Rheinland-Pfälzer importieren nämlich auch verschiedene Kommunalfahrzeuge chinesischer Herkunft.

www.silant.de

Am FAE-Stand gab’s ein neues Gesicht zu sehen: Jörg Senße ist seit 1. Mai 2011 zur Unterstützung von Verkaufsleiter Frank Lorenz mit an Bord der FAE Central East Europe AG, die den Vertrieb für Österreich, Deutschland, Niederlande, Dänemark, Polen, Litauen, Estland und Lettland innehat. Auf der demopark sorgten die beiden mit dem neuen mächtigen Steinbrecher RSM für Aufsehen. In der Topversion RSM 225 wiegt der Koloß fünfeinhalb Tonnen und erreicht bei 232 Zentimeter Arbeitsbreite eine Arbeitstiefe bis 40 Zentimeter. Dementsprechend hoch ist der Leistungsbedarf der Steinbrech- und Stabilisierungsfräse, 220 PS sollten es schon sein. Dank hydraulisch verstellbarer Gleitkufen kann der Brecher leicht auf die gewünschte Arbeitstiefe eingestellt werden. Um Asphaltdecken mit Unterbau fräsen zu können, läßt sich die RSM mit Rotorkühlung ausrüsten.
Ungleich kleiner kommt das neue Mulchgerät DML/HY daher. FAE preist es als kleinstes Mulchgerät mit feststehenden Werkzeugen auf dem Markt. Es eignet sich für den Anbau an Baggern von fünf bis zwölf Tonnen. Drei verschiedene Modelle von 995 bis 1.480 Millimeter Arbeitsbreite sind erhältlich. Das kleinste wiegt nur 455 Kilogramm und kostet rund 11.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

www.faecee.com

Ob Forst-, Galabau- oder Kommunalmessen, Forsttechnik Schültke ist überall dabei. Das liegt am breitgefächerten Programm der Sauerländer, das von Holzhackern und Schneidspaltern über Forstkrane und Rückeanhänger bis zu Stubbenfräsen reicht. Der Demopark-Auslegung entsprechend zeigte das Team um Gaby und Reinhard Schültke in Eisenach ausschließlich Stubbenfräsen. Hierbei gab es auch einige Neuheiten zu vermelden. So hatte der Rayco-Generalvertreter die modifizierte Version der RG 1635 dabei. Die 35 PS starke Fräse gibt’s mit Rad- oder Raupenfahrwerk. Wichtigste Neuerung ist der verstellbare Bedienstand. Dieser ist um 180 Grad schwenkbar, so daß die Maschine von beiden Seiten bedient werden kann – ein unschätzbarer Vorteil bei Arbeiten auf beengtem Raum. Ebenfalls neu ist eine Blech-Motorhaube, bisher bestand diese aus Kunststoff. Die Kettenmaschine besitzt serienmäßig ein hydraulisches Heckschild sowie die sogenannte „Command-Cut“-Einrichtung. Das System ähnelt in der Funktionsweise den „No-Stress“-Vorrichtungen bei Hackern: Fällt die Motordrehzahl beim Fräsen zu stark ab, wird die Schwenkgeschwindigkeit automatisch reduziert, so daß der Motor nicht abgewürgt werden kann.

www.forsttechnikschueltke.de

Der neue Fällgreifer FG200 von Beha paßt an Bagger ab 3,5 Tonnen.„Die volle Greifervielfalt“ – dieses Motto gab Georg Beha seinem Demopark-Messeauftritt. Neben Greifern für Bagger mit einem Dienstgewicht von einer bis 30 Tonnen und einem Baggermulcher gab es auch einen neuen Fällgreifer zu bewundern. Der FG200 ist der „kleine Bruder“ des FG300 und wird mit Holz bis 20 Zentimeter Durchmesser fertig. Dem FG200 genügen Bagger von 3,5 bis sieben Tonnen als Trägerfahrzeug, sein Preis liegt bei 7.500 Euro netto.

www.beha-technik.com


Noch mehr Demopark-News in HOLZmachen

Über viele weitere Demopark-Exponate aus dem semiprofessionellen- und Hobbybereich berichten wir in der ersten Ausgabe HOLZmachen. Die neue Zeitschrift des Forstfachverlags erscheint erstmals zum November 2011 in einer Erstauflage von 10.000 Exemplaren. Zu den Themen dieses quartalsweise erscheinenden Magazins zählen Brennholzgewinnung, Schneidspalter, Kreissägen, Holzspalter, Rückeanhänger, Anbauwinden, Tricks und Kniffe bei der Holztrocknung sowie vieles weitere mehr.    

www.holzmachen.info

Jan Biernath



Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift FORSTMASCHINEN-PROFI lesen.
Kompetente Fachinformationen rund um Forsttechnik und Holztransport.

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