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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Mittwoch, 13.12.2017
MEDIADATEN

Während der vordere Greifer den gespaltenen Stamm der Kappsäge zuführt, löst der hintere Greifer.Der „Lanzmann“ erzeugt jetzt Brennholz im Einmannverfahren

Einmannverfahren aufarbeiten und lagern. Ohne Zuführtische, Querförderer und Förderbänder. Geht das? In Mogendorf arbeitet seit kurzem ein Brennholzprozessor, der an einem abgeschriebenen Harvester Timberjack 1270B hängt.
An funktionierenden Brennholzprozessoren haben sich schon einige versucht: Deutsche, Schweizer, Norweger und auch Kanadier. Ein neues Modell konnte jetzt besichtigt werden.

 

Ein auf den ersten Blick ziemlich sperriges Ungetüm in blauer Farbe und einem undefinierbaren Gewirr von silberfarbenen Hydraulikleitungen nimmt an einem Rundholzpolter einzelne Abschnitte auf, spaltet sie im ersten Arbeitsgang, kappt sie danach auf vorwählbare Längen von 250 bis 1.000 Millimeter. Danach fallen die gespaltenen und gesägten Stücke auf einen Haufen, aber auch wahlweise in einen Container oder einen Bigbag. Konstruiert und gebaut wurde diese neue Maschine von Haiko Hörter (38) aus Mogendorf im Westerwald. Der Brennholzprozessor TC-14/1 ist das erste Modell einer Vorserie und wurde uns exklusiv gezeigt und vorgeführt. Mit diesem Brennholzprozessor soll das Aufbereiten des Holzes vereinfacht werden, einzelne Arbeitsschritte wurden zusammengefaßt und optimiert. In Forstkreisen sieht man die Entwicklung eines solchen Gerätes positiv, wie Haiko Hörter zu berichten weiß, denn mit Hilfe des Brennholzprozessors will man das in einigen Forstämtern schon fast zum „Problem“ gewordene Selbstwerben des Brennholzes künftig besser in den Griff bekommen. Vermutlich wollen die Forstämter aber auch am Direktverkauf des ofenfertigen Brennholzes mitverdienen.
Bei den ersten Vorführeinsätzen vor der Werkstatt in Mogendorf zeigt der Brennholzprozessor deutlich, was alles möglich ist, was aber auch noch verbessert werden kann beziehungsweise muß. Hörter arbeitet mittlerweile daran.

Der Lanzmann macht jetzt Brennholz

In der europäischen Bulldog-Szene ist Haiko Hörter bekannt wie ein bunter Hund; dort nennen sie ihn den „Lanzmann“. In seiner Werkstatt stehen zirka zehn Exemplare des Lanz Bulldogs in allen Ausführungen und Typen zum Restaurieren beziehungsweise Aufarbeiten bereit. Für seine Kunst, die alten Lanz-Bulldog-Schlepper wieder in einen neuwertigen Zustand zu versetzen, ist Hörter bekannt und hat sich durch sein „Bulldog-Händchen“ einen guten Ruf erarbeitet. Auch ein Mercedes 190 SL Cabriolet Baujahr 1957 und ein Cadillac Sedan de Ville, ebenfalls Baujahr 1957, wurden von Hörter restauriert, stehen bei seiner Werkstatt im Schauraum und sind – leider – unverkäuflich. Nachdem er sich in der Lanz-Bulldog-Szene einen Namen erarbeitet hat, will Haiko Hörter jetzt auch in der Forstszene mit dem neuen Brennholzprozessor und der Firmenbezeichnung „Waldmeister Spezial-Forsttechnik“ für Furore sorgen. Dieses neue Gerät hängt am Kran eines alten Harvesters, eines Timberjack 1270B. Wie kam Hörter nun auf die Idee eines Brennholzprozessors? Nun, in Bayern sah er einen Harvester bei der Arbeit und dachte – übrigens als Branchenfremder – einen Schritt weiter, hin zum ofenfertigen Brennholz. Gesagt, getan, er begann umgehend mit den Planungen. Zuerst war angedacht, einen Harvesterkopf zu modifizieren; die Idee wurde aber verworfen, weil doch zu umbauaufwendig. Jetzt arbeitet in Mogendorf ein Gerät, das an diverse Trägerfahrzeuge, also Harvester oder auch Bagger, gehängt werden kann. Von Vorteil wäre hierbei ein großer Bagger mit einer hohen Hubkraft und einer ausreichenden Hydraulikleistung. […]

Dieter Biernath

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe FORSTMASCHINEN-PROFI März 2014 erschienen.



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